Pressekritik
Drzewiecki ist ein romantischer Künstler bis zum Knochenmark - eher Poet als Handwerker. Sein Talent scheint keine Grenzen zu haben.
The Atlanta Jurnal - Constitution, 20.03.2006
Pierre Ruhe
Höhepunkt der Tournee von Breslauer Philharmonie in den USA war Klavierkonzert op. 11 von Chopin mit dem 17jährigen Stanisław Drzewiecki als Solist in Alice Tully Hall in Lincoln Center. Drzewiecki zeigte sich als ein hervorragender Musiker, der des Werkes bewusst ist und über es herrscht. Sein Nachdenken und lyrische Phrasen waren so gut wie seine
schwindelerregende präziseTechnik.
The New York Times, 26.04.2005
James R. Oestreich
Clou des Konzerts war die Uraufführung von Double Concerto für Violine, Klavier und Streichorchester von Stanisław Drzewiecki. […] Das Treffen mit dem Werk des jungen Pianisten und mit ihm selbst war wie immer faszinierend. Er trat diesmal in der doppelten Rolle auf – als Komponist und Pianist. Das Ergebnis dieser Prüfung war für ihn siegreich. Sein Werk erwies sic als interesant und einfach schön in seinem Ausdruck und der Tonschönheit. Die Komposition endeckte vor dem Publikum eine reiche Vorstellungskraft und schöpferische Begabung Stanisław Drzewieckis.
Kazimierz Rozbicki (Komponist, Musikkritiker)
Polnischer Rundfunk Koszalin, 19.03.2005
Muzyka, 21.05.2005
Double Concerto für Violine, Klavier und Streichorchester ist schön und bunt, wenn auch die Farben nicht am hellsten sind. Sie ist ehrlich. Das ist die Musik, deren Quelle in einem der schönsten Winkel der menschlichen Seele steckt. Eine sehr reife Musik. Und vor allem Musik, die ich verstehe, in der ich viele Emotionen und Gedenken lese. Sie wurden in solcher Sprache fixiert, die bei mir einen grossen Anklang findet. Für mich ist so etwas besonders schätzenswert.
Agnieszka Klopocka (Musikwissenschaftlerin, Managerin),
Amsterdam, 20.03.2005
Stanisław Drzewiecki jongliert mit einer bewundertswerten Geschicklichkeit mit stilistischen und ästhetischen Konventionen in seinem Double Concerto. Die Klangidiomatik von Schostakowitsch und Prokofiew steht ihm nahe (schön stilisierte Gleichklangreihen im ersten, aber auch Sarkasmus am Anfang des dritten Satzes). Das Streben nach Gleichgewicht zwischen der Form und dem Inhalt tauchte sowohl im klassischen Dreisatzbau des Konzertes, als auch in einzelnen Sätzen auf. Dazu kamen eine ausgezeichnete Rekapitulation des Tonmateriales im ersten Satz, die vom Ende durchgeführt wurde, und eine ein Deja-Vu – Gefühl erweckende synthetisierende Kode im dritten Satz. Die grösste Ladung von Emotionen brachte der zweite Satz – Marche funebre und hier sehe ich die ausdruckvollsten Merkmale der Originalität vom schöpfersichen Stil Stanisław Drzewieckis.
Anna Ignatowicz – Glińska (Komponistin)
Warschau, 18.03.2005
Der Auftritt des fenomenalen Pianisten Stanisław Drzewieckis und des Kammerorchesters I Palpiti u. d. Leitung von Eduard Schmieder krönte am 1. August 2004 im neuen Musiktempel von Los Angeles – in Disney Koncert Hall den Ausklang des VII. Internationalen Preisträgerfestivals. Vor diesem Konzert hatte ich schon mehrmals das Vergnügen, Stanisław Drzewiecki in Konzertsälen zu hröen und die Gelegenheit seine Aufnahmen zu bewundern, die ich allen alle ohne Bedenken empfehle. Aus einem Wunderkind, das mit 4 Jahren zu spielen, im Alter von 5 zu komponieren, mit 6 Jahren seine erste grosse Tournee zu machen begann, wurde ein reifer Künstler. Es ist sehr nett, der Entwicklung seiner Talente und Persönlichkeit zu folgen. Wir werden noch viel von ihm hören. Er kann alles spielen – von der alten Musik bis zur neuen und fühlt sie ausgezeichnet. Er besitzt eigene Theorien über Interpretation der neuesten Musik. Das Programm des Abends zeigte Drzewieckis Talent als Interpret der russischen Musik; er spielte das I. Klavierkozert von Schostakowitsch. Trompetesolo blies meisterhaft Jens Lindemann, der weltberühmte Virtuose und Professor an der University of Kalifornia in Los Angeles. Es wäre sehr schwer, Drzewieckis fenomenalne Technik und sein tiefes Musikgefühl nicht zu bewundern. Er erfüllte diese Musik mit dem ganzen Spektrum der Klangfarbigkeit und mit der Emotionsintensität, die sich oft änderte. Er betonte auch ironische Zitate und Pasticcio, mit denen diese Komposition von Schostakowitsch gesättigt ist.
Maja Trochimczyk,
Nowy Dziennik, New York, 13.08.2004
Aus dem Land, das uns Josef Hoffman und Mieczysław Horszowski gab, leuchtete ein neues junges Talent auf. Es ist Stanisław Drzewiecki, der mit 15 Jahren in Carnegie Hall mit dem Klavierabend, über den der polnische Aussenminister die Ehrenpatenschaft übernahm, debütierte. Es erwies sich als eine hervorragende Gestalt der Musikwelt, die er wirklich ist. Der Künstler widmete Schubert die Hälfte des Programms und begrüsste das in der vollen Ruhe wartende Publikum mit dem Impromptu G-bemol Major op. 90. Drzewiecki trug mit der vollen Beherrschung und ohne jede Maniere die ausdruksvolle Melodie über der dicht murmelnden Begleitung der Nebenstimmen. Das war ein ausgezeichnetes Werk zu Beginn des Klavierabends, weil es ihm ermöglichte, den Saal zu verspüren und die Zuhörer zu gewinnen. Darauf folgendes Impromptu B-Major op. 142 enthüllte noch mehr die Meisterschaft des Pianisten und zeigte seinen wahren Sinn für Flexibilität und Übersendung des Werkes. Die Variationen erblühten auf der Tastatur wie Weintraubesprossen – üppig und straff. Endlich tauchten das erwärmte Publikum und der Pianist selbst in die Wandererfantasie op 15. Das war eine hervorragende Interpretation – grosszügig und kühn; mit dem Mond- und Sternenlicht beleuchtet, wenn Schubert träumt, voll von Schrei und Tapferkeit, wenn die Noten zornig schnauben. Der Klang wurde stiller, wenn das Musikantlitz verblasste. Eine ausgeklügelte Benutzung des Pedale liess die Musik wieder beleben. Das war eine wunderschöne Reise dank dem riesigen Können und dem eingeborenen Musiktalent, das laut in der Brust dieses Juenglings schlägt. [...] Durch stürmischen Beifall des Publikums nach der Interpretation der Werke von Chopin ermuntert entzückte er alle mit den Grossen Etüden nach Paganini von Liszt. Zitttert – Violinisten!
Das Gastspiel endete mit einer langen Ovation, einigen enthusiastisch empfangenen Zugaben und einem nicht endenden Beifallsklatschen, wie es bei einem so aussergewöhnlich gelungenen Debüt ist.
Darrell Rosenbluth
New York Concert Review, Fruehling 2003
(übersetzt von Bogusław Rottermund)
„Polnischer Festabend“
.... das Wunderbarste an dem ganzen Donnerstagabend war jedoch
Frédéric Chopin erstes Klavierkonzert, das - kaum zu glauben – von dem
14-jährigen Polen Stanislaw Drzewiecki gespielt wurde, welcher mit 5
Jahren debütierte und letztes Jahr hier in der Grieghalle den EBU –
Wettbewerb gewann. Er ist ein auβergewöhnliches Talent. Stanislaw
Drzewiecki spielte wunderschön das Klavierkonzert seines Landsmannes
Frédéric Chopin. Seine musikalische Aussage prägten seltene
Ausdrucksfülle, Schwung und Klarheit. Er schuf einen herrlichen,
singenden Klang. Vor allem in dem zweiten Satz gewährte ihm Jordan
eine groβe Aussagefreiheit und so spielte der sehr junge Pole Chopin
in einer Wiese, die sonst kaum zu hören ist. Ich fand den Klang breit
und melodisch. Mehrmals wurde er vom Publikum zurück auf die Bühne
gerufen, mit stehendem Beifall geehrt und um ein weiteres Stück von
Chopin als Zugabe gebeten. Der Junge soll nochmal kommen und das
A-moll-Konzert (von Grieg) spielen!
Bergen Tidente , 10.11.2001.
Egilhorne Mikkelsen
„La nature de Stanislaw“
Stanislaw Drzewiecki ist ein konzentrierter, tiefdenkender 14-jähriger
Musiker (...) er verfügt über ein riesiges Interpretationsvermögen.
Diese Fähigkeiten sollte man sorgfältig hüten, da sie wertvoll und
zerbrechlich sind. In den Fantasiestücken op. 12 von Schumann kommt
Stanislaw Drzewieckis Feinfühligkeit zum Vorschein. Er lässt das
Traumhafte und das Dramatische im Ebenmaβ erklingen und findet eigene
Wege, das Stück, welches er vorträgt, zu beleben und zu verklären.(...)
Seine Interpretation ist sehr klar und zeichnet sich durch die
wunderbare Polyphonie in den beiden Händen und äuβerst musikalisches
Abschlieβen der Phrasen aus.(...) In Liszts Ungarischer Rhapsodie
sucht er mehr nach Farbe als nach Effekt - sein Flügel singt. Er
breitet den ganzen Möglichkeitenfächer des Instruments aus und lässt
die Musik atmen. Bewusst mildert er den Heroismus, und doch geschieht
dies bei gleichzeitiger Beibehaltung der Kontraste.
Festival de Radio France- Montpellier 16.06.2001.
Michèle Fizaine
Stanislaw Drzewieckis Talent ist ein
Phänomen ahnegleichen. Die Einmaligkeit seiner künstlerischen Leistung
am Klavier (...) bildet eine absolute Ausnahme. So einen begabten
Pianisten, so ein Musikgenie gab es in unserem Land schon lange nicht.
„Polityka“, Januar 2001,
Marek Dyzewski,
Stanisław Drzewiecki
ist ein ungewöhnliches Talent. Er ist ein ausgesprochen interessanter
Musiker und verfügt trotz des jungen Alters über ein vollkommen ausgeprägtes
pianistisches Können.
Vladimir Ashkenazy, Brief - Rezension der CD " My first
gift"
London 7.05.2000
" Wenn Stanisław
Drzewiecki spielt, fällt es schwer zu glauben, dass der Pianist erst
11 Jahre alt ist. Die Leichtigkeit und technische Geläufigkeit sind
wirklich verblüffend. Der junge Pianist interpretiert die Werke von
Chopin in einer echt romantischen Weise, und Rachmaninow klingt bei
ihm echt virtuos.
Jacek Marczyński
" My first gift ", Rzeczpospolita, 25.08.1999
Ich habe Staś
Drzewiecki mit angehaltenem Atem und gespannter Aufmerksamkeit zugehört,
was bei einem so oft aufgeführten Werk wie Chopins
e-Moll-Konzert selten der Fall ist. Sogar die größten Virtuosen vermögen
es oft nicht, die Aufmerksamkeit der Zuhörer so zu fesseln. Auffallend
in seinem Spiel war die ungewöhnliche Klarheit, welche aus der absoluten
Reinheit der Artikulation und des Textes folgte. Es ist wirklich selten,
dass in einem so langen und nicht einfachen Stück kein falscher Ton
vorkommt ! Staś Drzewiecki sitzt an dem Klavier vollkommen beherrscht,
konzentriert. Aber nicht im geringsten Grade verkrampft.... Er bewegt
sich auf der Tastatur mit einer Geläufigkeit, um die ihn andere Pianisten
beneiden könnten. [....] Das Konzert überzeugte mich davon, dass Staś
Drzewiecki jeder Anforderung aus dem Klavierrepertoire gewachsen ist..
Es war ein wirklich wundervolles Konzert."
Andrzej Sułek
" Das Wunderkind ", Ruch Muzyczny, 16.08.2000
" Eine Schallplattenaufnahme
von so einem jungen Künstler ist ein Weltereignis. Die Interpretationen
des Pianisten versetzen alle in Erstaunen mit ihrer Reife. Die technische
Geläufigkeit, mit der er die schwierigsten Elemente der Solopartie
überwindet, ergibt ein vollkommenes Resultat. Das Klavier klingt leicht,
fein und scherzhaft . [....]
Das ist eine wunderbare Platte, die jeden Musikliebhaber begeistert.
Beata Jóźwiak " Klavierkonzerte " ******** "
STUDIO " Nr. 4/99
"Von dem
im Königsschloss zu Warschau konzertierenden Stanisław Drzewiecki
sagte einmal ein Professor des berühmten Moskauer Konservatoriums:
eins von den Wundern der Natur. Er übertrieb nicht... Als ich den
11- jährigen Künstler das Finalrondo oder die Kadenz aus dem Allegro
con brio aus dem 2. B-Dur-Konzert von Beethoven spielen hörte, wollte
ich es nicht glauben, dass sie von einem Pianisten gespielt werden,
den man zuweilen hinter dem Flügel gar nicht sieht. Und doch - es
war so."
Piotr Iwicki
" Der kleine, große Pianist ", Gazeta Wyborcza, 21.12.1998
Stanisław Drzewiecki,
der in Warschau wohnt und lernt, und der dem Publikum schon aus London,
Moskau, Osaka, Tokio, Porto, Warschau, Wien und Vancouver bekannt
ist.
[....] Das Spiel des jungen Künstlers entzückt durch Logik und Gedankenklarheit,
durch natürliche Emotionalität, technische Freiheit und tiefes Verständnis
von Musikinhalt und Intention des Komponisten. [....] Staś Drzewiecki
ist auch ein Komponist, dessen Werke auf die erfolgreiche Entwicklung
auch dieser Seite seines Talents hoffen lassen.
[....] Ein Treffen mit Stanisław Drzewiecki, mit seiner Musik ist
ein Treffen mit
einem von den Wundern der Natur.
Victor Mierzanow,
Professor des Moskauer Konservatoriums,
Moscow News, 5.12.1998
"Am 19. April
1998 debutierte auf dem nordamerikanischen Kontinent mit einem Chopin-Konzert
ein junger Pianist und Komponist - der 10-jährige Stanisław Drzewiecki,
dessen verblüffende Musiklaufbahn wir mit wachsender Aufmerksamkeit
verfolgen werden. [....]
Die Mazurkas erregten die Aufmerksamkeit mit dem erstaunlichen Gefühl
für die Subtilität des Chopin-Rubatos und das Mosaik der Stimmungen.
Der e - Moll
-Walzer wurde mit Finesse und Bravour gespielt. Die drei Ecossaises,
mit Glanz und Präzision vorgetragen, schimmerten wie 3 Brillanten.
Man könnte sagen, in Fantasie - Impromtu segelte der junge Künstler
auf der Tastatur in einem unglaublich schnellen Tempo wie ein Adler
durch die Luft. . Bei absoluter Sicherheit und Reinheit schien er
die Tasten kaum zu berühren, und doch brachte er im schwindelerregenden
Lauf alle Klangnuancen der Rahmensätze,sowie die volle Schönheit der
Kantilene im Mittelsatz zum Ausdruck.
[....] Es war ein wunderbarer Auftritt voll jugendlicher Frische,
voll Schwung und trotzdem voller Reife. Bravo Staś! Wenn ich Dir zuhöre,
kann ich mir vorstellen, wie der junge Chopin gespielt hat."
Eryk Sitkowiecki
Vancouver News, 20.04.1998
" In Polen kam ein ungewöhnliches Talent auf - der sehr junge
Pianist"
"[.....]Das
Publikum wartete gespannt auf den jungen Solisten aus Polen - den
neunjährigen Stanisław Drzewiecki. Die Wirklichkeit überstieg unsere
Erwartungen. Der junge Künstler ist für die Pianistenlaufbahn vollkommen
vorbereitet [...]
Der verklärten Musik des A - Dur - Konzertes von Mozart entsprach
das spontan temperament-und anmutvolle Spiel des Solisten, das viele
attraktive Nuancen des Werkes hervorhob.
Das junge polnische Talent versetzte die Zuhörer mit dem schönen Klang
und der richtigen Zeichnung der melodischen Linie in Erstaunen..."
Paul Schorn
" Stanisław - 9 Jahre - und schon Meister am Klavier ",
Basellandschaftliche Zeitung, 16.06.1997